Warum ich keine klassische Agentur gegründet habe
Fast jeder Entwickler, der sich selbstständig macht, gründet irgendwann eine Agentur. Größeres Team, mehr Projekte, höherer Umsatz. Der Weg scheint logisch — aber er war nie meiner.
Das Agentur-Dilemma
Agenturen haben ein strukturelles Problem: Sie verkaufen Zeit. Egal wie effizient du wirst, dein Umsatz ist an Stunden gekoppelt. Das führt zu einem Teufelskreis aus Neukundenakquise, Projektdruck und Mitarbeiterfluktuation.
Ich wollte stattdessen ein Modell, das auf langfristigen Partnerschaften basiert. Weniger Kunden, tiefere Beziehungen, bessere Ergebnisse.
Mein Ansatz
Statt Projekte abzuarbeiten, begleite ich eine Handvoll Unternehmen als technischer Partner. Das bedeutet: Ich bin nicht der Dienstleister, der Anforderungen umsetzt. Ich bin der Sparringspartner, der mitdenkt, hinterfragt und langfristig Verantwortung übernimmt.
Dieses Modell skaliert nicht im klassischen Sinne. Aber es skaliert in Qualität, Tiefe und Zufriedenheit — auf beiden Seiten.
Was ich gelernt habe
Der wichtigste Vorteil: Ich kann Nein sagen. Zu Projekten, die nicht passen. Zu Kunden, die nur den günstigsten Preis suchen. Zu Trends, die in sechs Monaten wieder verschwunden sind. Diese Freiheit ist unbezahlbar.