Zurück zum BlogTech

Next.js 16 in Production: Unsere Erfahrungen

4 Min. Lesezeit
Next.js 16 in Production: Unsere Erfahrungen

Seit einigen Monaten läuft eines unserer Projekte auf Next.js 16 mit React 19 und dem neuen React Compiler. Zeit für ein ehrliches Fazit.

Was sofort besser wurde

Der React Compiler ist ein Game-Changer. Kein manuelles useMemo oder useCallback mehr. Die Codebase ist sauberer, und die Performance-Optimierung passiert automatisch. In unserem Fall hat sich die Bundle-Size um circa 12% reduziert.

Server Components mit dem App Router fühlen sich mittlerweile ausgereift an. Die anfänglichen Kinderkrankheiten sind weitgehend behoben, und das mentale Modell — Server Components als Standard, Client Components als Ausnahme — macht nach einer Eingewöhnung tatsächlich Sinn.

Wo es hakt

Das Caching-Verhalten bleibt komplex. Obwohl Next.js 16 hier Verbesserungen gebracht hat, gibt es immer noch Situationen, in denen das Cache-Invalidation-Verhalten überrascht. Dokumentation und Error Messages haben sich verbessert, aber es bleibt ein Bereich, der Erfahrung erfordert.

Fazit

Next.js 16 ist die ausgereifteste Version bisher. Für neue Projekte gibt es keinen Grund, eine ältere Version zu wählen. Für bestehende Projekte lohnt sich die Migration, wenn ihr ohnehin Refactoring plant — der React Compiler allein rechtfertigt den Aufwand.